CND Chris Nowak Design

Lindenbergkoppel 14

22119 Hamburg

mobil: + 49 151 4645 9572

mail: chris.nowak.hh@googlemail.com


AGB

1. URHEBERSCHUTZ UND NUTZUNGSRECHTE

1.1 Der Auftrag welcher der Designerin erteilt wird ist ein Urheberwerkvertrag. Vertragsgegenstand ist die Schaffung des in Auftrag gegebenen Werkes sowie die Einräumung von Nutzungsrechten an diesem Werk. Es gelten die Vorschriften des Werkvertragsrechts und des Urheberrechtsgesetzes.

 

1.2 Die Arbeiten (Entwürfe, Skizzen, Fotografien und alle im Designprozess angefallenen gestalterischen Werke) der Designerin sind als persönliche geistige Schöpfung durch das Urheberrechtsgesetz geschützt, dessen Regelungen auch dann als vereinbart gelten, wenn die nach § 2 UrhG erforderliche Schöpfungshöhe nicht erreicht ist.

 

1.3 Ohne Zustimmung der Designerin dürfen ihre Arbeiten einschließlich der Urheberbezeichnung weder im Original noch bei der Reproduktion geändert werden. Jede Nachahmung - auch von Teilen des Werkes - ist unzulässig.

 

1.4. Die Werke der Designerin dürfen nur für die vereinbarte Nutzungsart un den vereinbarten Zweck im vereinbarten Umfang verwendet werden. Mangels ausdrücklicher Vereinbarung gilt als Zweck des Vertrages nur der vom Auftraggeber bei Auftragserteilung erkennbar gemachte Zweck. Das Recht die Arbeiten im vereinbarten Rahmen zu verwenden erwirbt der Auftraggeber/Verwerter mit der vollständigen Zahlung des Honorars.

 

1.5. Wiederholungsnutzen (z.B. Nachauflagen) oder Mehrfachnutzungen (z.B. für ein anderes Projekt) sind honorarpflichtig und bedürfen der Einwilligung der Designerin.

 

1.6 Die Übertragung eingeräumter Nutzungsrechte an Dritte bedarf der Einwilligung der Designerin.

 

1.7 Über den Umfang der Nutzung steht der Designerin ein Auskunftsanspruch zu.

 

1.8. Nutzungsrechte an Arbeiten, die bei der Beendigung des Vertrages noch nicht bezahlt oder veröffentlicht worden sind, verbleiben vorbehaltlich anderweitig getroffener Abmachungen bei der Designerin.

 

1.9. Sollte die Designerin den Auftrag aus persönlichen Gründen vor Abschluss des Projektes abbrechen, verbleiben alle bis dahin geleisteten kreativen Arbeiten und Rechte bei ihr. Sollten Designs aus diesem Prozess dennoch vom Auftraggeber genutzt werden besteht eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 150% des Endpreises an die Designerin. Desweiteren kann der Auftraggeber sofern die Leistungen noch vor Ablauf eines festgelegten Termins abgebrochen werden keinen Ersatzanspruch stellen, sofern die Designerin an einen anderen Designer verweisen kann.

 

 

 

2. HONORAR

2.1 Die Berechnung der Honorare richtet sich, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird, nach den Honorarempfehlungen des Bundes Deutscher Grafikdesigner (BDG), der Allianz Deutscher Designer (AGD) und dem Gesamtverband Deutscher Werbeagenturen (GWA).

 

2.2 Eine unentgeltliche Tätigkeit, insbesondere die kostenfreie Schaffung von Entwürfen ist nicht berufsüblich.

 

2.3 Vorschläge, Weisungen des Auftraggebers aus technischen, gestalterischen und anderen Gründen und seine sonstige Mitarbeit haben keinen Einfluss auf das Honorar, sie begründen auch kein Miturheberrecht, es sei denn, dass dies ausdrücklich vereinbart worden ist.

 

2.4 Die Honorare sind bei Auslieferung der Arbeiten fällig; sie sind 7 Tage ohne Abzug zahlbar. Werden Arbeiten in Teilen abgeliefert, so ist das entsprechende Teilhonorar jeweils bei Auslieferung des jeweiligen Teils fällig. Erstreckt sich die Ausführung eines Auftrages über einen längeren Zeitraum, so kann die Designerin Abschlagszahlungen entsprechend dem erbrachten Arbeitsaufwand verlangen.

 

2.5 Sofern die Designerin dem Auftraggeber eine spätere Zahlung ihres Honorars einräumt, hat die Designerin auch nach Ablauf der unter 2.4 genannten Frist von 7 Tagen jederzeit Anspruch das Honorar unangekündigt einzufordern.

Diese spätere Einforderung muss ebenfalls innerhalb von 7 Tagen beglichen werden, ansonsten droht eine Mahnstufe und nach weiterer nicht geleisteter Hornorazahlung die Beauftragung eines Inkassobüros zu Lasten des Auftraggebers/Verwerters.

 

 

 

3. ZUSATZLEISTUNGEN, NEBEN- UND REISEKOSTEN

3.1 Die Änderung von Entwürfen, die Schaffung und Vorlage weiterer Entwürfe, die Änderung von Skizzen , Fotografien etc. sowie andere Zusatzleistungen (Manuskriptstudium, Produktionsüberwachung u.a.) werden nach Zeitaufwand gesondert berechnet.

 

3.2 Im Zusammenhang mit den Entwurfsarbeiten oder mit Entwurfsausführungsarbeiten entstehende technische Nebenkosten (z.B. für Modelle, Zwischenreproduktionen, Druckausführung, Versand u.a.) nimmt die Designerin nur aufgrund einer mit dem Auftraggeber/Verwerter getroffenen schriftlichen Vereinbarung in dessen Namen und auf dessen Rechnung vor.

 

3.3 Die Vergütung für Zusatzleistungen ist nach Erbringung fällig. Verauslagte Nebenkosten sind nach Anfall zu erstatten.

 

 

 

 

4. EIGENTUMSVORBEHALT UND VERSENDUNGSGEFAHR

4.1 An den Arbeiten der Designerin werden nur Nutzungsrechte eingeräumt, ein Eigentumsrecht wird nicht übertragen.

 

4.2 Zusendung und Rücksendungen der Arbeiten erfolgt auf Gefahr und für Rechnung des Auftraggebers/Verwerters.

 

 

5. KORREKTUR UND PRODUKTIONSÜBERWACHUNG

5.1 Vor Produktionsbeginn sind der Designern Korrekturmuster vorzulegen.

 

5.2 Die Produktion wird von der Designerin nur aufgrund einer besonderen Vereinbarung überwacht. Besteht eine solche Vereinbarung, so ist die Designerin ermächtig, erforderliche Entscheidungen zur treffen und Weisungen zu erteilen.

 

 

 

6. HAFTUNG

6.1. Eine Haftung für die Wettbewerbs- und zeichenrechtliche Zulässigkeit seiner Arbeiten wird von der Designerin nicht übernommen, gleiches gilt für deren Schutzfähigkeit.

 

6.2 Der Auftraggeber/Verwerter übernimmt mit der Genehmigung der Arbeiten die Verantwortung für die Richtigkeit von Bild und Text.

 

6.3 Soweit die Designerin auf Veranlassung des Auftraggebers/Verwerters Fremdleistungen in dessen Namen und auf dessen Rechnung in Auftrag gibt, haftet er nicht für Leistungen und Arbeitsergebnisse der beauftragten Leistungserbringer.

 

6.4 Die Freigabe von Produktion und Veröffentlichung obliegt dem Auftraggeber/Verwerter.

Delegiert der Auftraggeber/Verwerter im Ausnahmefall die Freigabe in ihrer Gesamtheit oder in Teilen an die Designerin, stellt er sie von der Haftung frei.

 

6.5 Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz ist eine Haftung der Designerin nicht ausgeschlossen.

 

 

 

7. VERÖFFENTLICHUNG /BELEGEXEMPLARE

7.1 Sobald das Werk veröffentlicht wurde ist der Designerin eine Eigenwerbung und Nennung als dessen Urheber ohne weitere Absprachen gestattet, andernfalls bedarf es eines Verbotes welches vor Beginn der Designerstellung kommuniziert und schriftlich mit der Designerin festgehalten werden muss.

 

7.2 Von den vervielfältigten Werken sind der Designerin mindestens drei umgefaltete Belegexemplare unentgeltlich zu überlassen, die sie auch im Rahmen ihrer Eigenwerbung verwenden darf.

 

 

 

8. GESTALTUNGSFREIHEIT

8.1 Für die Designerin besteht im Rahmen des Auftrages Gestaltungsfreiheit.

 

8.2 Die der Designerin überlassenen Vorlagen (z.B. Texte, Fotos, Muster u.a.) werden unter der Voraussetzung verwendet, dass der Auftraggeber zur Verwendung berechtigt ist.

 

8.3 Die überlassenen Vorlagen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Honorars im Besitz der Designerin sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

 

 

 

9. Erfüllungsort

Erfüllungsort für beide Teile ist Sitz der Designerin

 

 

 

10. UNWIRKSAMKEIT EINZELNER BESTIMMUNGEN

Die Unwirksamkeit einer oder mehrerer der vorstehenden Bestimmungen lässt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die den mit ihr verfolgten wirtschaftlichen Zweck soweit wie möglich verwirklicht.